Von Christoph Tophinke | 

Was tun, wenn nach lauter Martinsgans-Schlemmereien der oberste Hemdknopf nicht mehr zugeht? Dann hilft nur noch eine Woche Basen-Fasten auf Sylt. Unser Autor hat das mal ausprobiert.

November und Dezember sind teuflische Monate, wenn es darum geht, über das eigene Körpergewicht nachzudenken. Martinsgans-Essen. Thanksgiving-Truthahn. Sinnlose Adventseinladungen, Glühweinstände leertrinken und, und, und.

Irgendwann klebt mehr und mehr an den Knochen, so viel, dass der Anzug dafür keinen Platz mehr hat. Die Leber quengelt und der oberste Hemdknopf bleibt unbenutzt. Das ist nicht gut. Viele Dinge, die das halbwegs lösen oder verbessern könnten, sind aber definitiv und absolut inakzeptabel. Diäten, Sport, weniger Rotwein, keine Spaghetti, kein Käsebrot mit süßem Senf. Das ist wirklich nur was für Frauenzeitschriftenopfer. Aber was ist die Lösung? Vielleicht eine, die nicht sofort auf der Hand liegt – Fasten. Genau, einfach mal gar nix essen.

 

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