Der Fastenprozess als Metamorphose

Der große Fastenarzt Otto Buchinger hat für das Fasten und seine Effekte viele sehr schöne Worte gefunden. Besonders schön ist sein Vergleich des Fastens mit dem Gestaltwandel der Raupe zum Schmetterling.

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Die fette, satte Raupe verpuppt sich. Regungslos in einem Chitinsarg fastet nun das scheintote Wesen sechs bis sieben Monate total, bis die warme Frühlingssonne die Puppenhülle sprengt. Aber heraus kommt nun nicht die hässliche, satte Raupe, sondern ein beschwingtes Geschöpf, ein entfaltetes, ein Falter, der nicht ohne tieferen Grund stets das Sinnbild der Seele war." (Otto Buchinger)

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Otto Buchinger schrieb diese Zeilen nach seinem ersten 28-tägigen Fastenerlebnis. Die Metamorphose ist ein besonders schönes Bild für das Fasten. Die Metamorphosis ist die Umgestaltung, der Gestaltenwechsel. Das altgriechische Wort für Seele war ψυχή, Psyche, Atem, Hauch – und die Bezeichnung für den Schmetterling, der als Verkörperung der menschlichen Seele angesehen wurde. 

Oft beobachtet man, dass Menschen nach dem Fasten eine andere Ausstrahlung haben: Glücklicher, zufriedener und strahlendere Augen ... Oder wie der andere große Fastenarzt Hellmut Lützner es mit dem Titel seines Fastenbestsellers ausdrückte: „Wie neugeboren durch Fasten.“ (fa)

Quellen 

Otto Buchinger. Zitiert nach Leo Wilhelmi – er zitierte auf einem Tedx-Vortrag seinen Urgroßvater Otto Buchinger.

 

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